Sprachentwicklungsstörungen:

Störungen im Sprachverständnis:

 

Bei Störungen im Sprachverständnis versteht man die Bedeutung von Wörtern und Sätzen nicht, obwohl keine Hörstörung vorliegt. Kinder mit Schwierigkeiten beim Sprachverstehen orientieren sich oft an der Gestik und Mimik des Gesprächspartners bzw. begreifen den Situationsbezug ohne dass sie das Gehörte jedoch tatsächlich verstanden haben.

 

Die Therapie von Sprachverständnisstörungen beinhaltet bei Kindern eine spielerische, passive Wortschatzerweiterung und Übungen zum Verstehen und Erfassen von z.B. Aufforderungen oder Fragen.


unzureichender Wortschatz:

 

Die gesamte Menge an Wörtern, die das Kind versteht (passiver / rezeptiver Wortschatz) und der Wörter die es beim Sprechen verwendet (aktiver / produktiver Wortschatz) ist im Altersvergleich zu gering. Ein Wortschatzdefizit kompensieren Kinder häufig durch den Einsatz von Mimik und Gestik, weil sie die Bezeichnung für bestimmte Dinge nicht kennen.

 

Die Therapie konzentriert sich auf verschiedene zusammengehörende Kategorien (wie „Tiere“, „Kleidung“ oder „Körperteile“), zu welchen jeweils mit Hilfe von Bild- und 3D-Material die entsprechenden Wörter päckchenweise erarbeitet werden.


fehlerhafte Grammatik:

 

Ein Dysgrammatismus liegt vor, wenn der Satzbau oder die Verwendung von Wortarten fehlerhaft oder noch gar nicht vorhanden sind. Das Kind hat in diesem Fall das Regelsystem unserer Sprache, also wie Sätze aufgebaut werden, wo im Satz welche Wortart verwendet oder wie ein Wort im Satzzusammenhang verändert werden muss, noch nicht verinnerlicht. 

 

Die Therapie beinhaltet das Kennenlernen und richtige Anwenden der einzelnen Grammatikkomponenten und Wortformen. Es wird mit kurzen Zwei- bis Dreiwortsätzen begonnen und bis zu Mehrwortsätzen geseigert.

 

Störungen der Aussprache:

 

Bei Störungen der Aussprache unterscheidet man zwischen fehlerhaft gebildeten Lauten (phonetische bzw. Artikulationsstörung) und fehlerhaft verwendeten Lauten oder Lautverbindungen (phonologische Störung). Entweder kann das Kind aus motorischen Gründen einen Laut nicht korrekt bilden (z.B. beim Lispeln) oder es kann Laute richtig sprechen, benutzt sie aber im falschen Zusammenhang bzw. verwechselt Laute oder Lautverbindungen (sagt z.B. „dut" anstelle von „gut“).

 

Die Therapie konzentriert sich auf das Hören von korrekt oder fehlerhaft gesprochenen Lauten (isoliert und in Wörtern) und auf die motorische Anbahnung der Laute.

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